Ohne Personal Etwas X-Beliebig….oder OPEX

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Hautfarbe spielt keine Rolle!

gruenling

Manchmal braucht es nicht viel um glücklich zu sein…

lecker

Xanten – Teil 4

Der letzte Teil der Wanderung beginnt von Birten aus wieder westwärts, und bietet eine gepflegte Aussicht über Feld und Wiese. Ab und an vorbei an gepflegten Huftieren…..

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…..mündet der Weg in einem Wald, der in der Tat mit Vorsicht zu genießen ist.

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In dem Wald befinden sich laut Google ca. 100 alte Munitionsbunker, welche am Rande des Waldweges, manchmal kaum erkennbar, im Gestrüpp liegen. Immer wieder warnen Schilder vor dem betreten der alten Eingänge, was ich trotz meiner großen Neugier ausnahmsweise mal ernst genommen habe. Man kann gut erkennen, dass die Bollwerke aus dem 2. Weltkrieg stark einsturzgefährdet sind. Teilweise sind die Eingänge auch schon eingestürzt. Leider habe ich mir zum fotografieren nicht genug Zeit genommen, und nur ein einziges Foto, welches ich mir von der Qualität eigentlich am liebsten auch noch schenken würde.

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Während der Waldpassage passiert man einige Gabelungen. Deshalb ist es ratsam immer mal wieder auf den Track zu schielen, weil es (zumindest für mich) nicht ersichtlich ist, welche Richtung zu wählen ist.

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Die Waldpassage endet mit einem traumhaften Ausblick auf den Xantener Dom, und führt nun durch ein normales Wohngebiet, was weniger spektakulär ist.

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Wer nicht nur langweiligen Asphalt laufen mag, empfehle ich noch kurz vor Ende einen Mini-Umweg über den Friedhof, den man automatisch auf der linken Straßenseite passiert. Da es sich um einen wirklich alten Friedhof handelt, findet man aussergewöhnlich schöne und antike Statuen, welche noch für Abwechslung sorgen, falls man sich dafür interessiert. Aber auch die zum Teil ausgefallenen Hecken und Grabsteine habe ich in der Form noch nie gesehen.

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So…..das war´s! Ich hoffe, ich habe vielleicht dem einen oder anderen damit geholfen, und das Interesse für den Niederrhein geweckt. Für mich war es, obwohl ich ja eigentlich so nah am Niederrhein wohne, wirklich überraschend, wie schön es dort ist. Richtig sehen und erleben kann man es ja doch nur, wenn man es per Pedes erkundet. Aus dem Auto im vorbei fahren sah es auch immer toll aus. Aber nun weiß ich, dass in dieser neuen Kategorie “Wandern am Niederrhein” mit Sicherheit noch mehr Artikel entstehen werden.  :wink:

 

Xanten – Teil 3

Entscheidet man sich für die kleine Extratour (insgesamt ca. 2km), wie schon erwähnt nichts für Leute die Strecken gerne zweimal laufen (!), betritt man nach dem überqueren der B57 gleich den alten Rheindamm.

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Im Verlauf hat man einen herrlichen Ausblick auf den mittlerweile renaturierten alten Rheinarm, der meiner Meinung nach, eine ordentliche Portion Charme versprüht. Mich hat es ein wenig an Irland erinnert…

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Der Weg endet auf einem recht gut bewachten Hof. Das gepiercte Security Personal erlaubt eigentlich keinen weiteren Gedanken daran, den Weg noch weiter zu erkunden.  :wink:

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Ob man diesen Schlenker nun laufen muss, ist wirklich Geschmackssache. Ich fand es auf Grund der inspirierenden Aussicht lohnenswert, und wer noch eine Brotzeit dabei hat, kann diese hier auch mit schöner Aussicht verzehren.

Xanten – Teil 2

Nach Fernblick, Feld und Wiese folgt nun der Ortseingang von Xanten-Birten. Es handelt sich um ein beschauliches Dörfchen, wo die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. Kleine Einfamilienhäuser mit schönen Vorgärten, in denen es zum Teil den einen oder anderen Hund gibt, den ich nicht dringend näher kennen lernen möchte.  :sd:

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Direkt am Ortseingang findet man etwas zurückliegend das Waldtheater. Zum Zeitpunkt der Wanderung konnte

man gerade einen Bühnenaufbau beobachten, der irgendwie vielversprechend aussah.

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Ein weiteres “Highlight” ist die einzige Wassermühle in Xanten, die aber erstens nicht mehr in Betrieb ist, und zweitens Ihre besten Tage hinter sich hat. Trotzdem nett anzusehen….

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Langsam aber sicher endet Birte auch schon, und man muß laut Wanderroute nach rechts abbiegen. An dieser Stelle kann man einen kleinen Schlenker einbauen, wenn man die Route noch etwas verlängern möchte. Dazu am Ortsende die B57 überqueren, und man gelangt direkt auf den Deich des alten Rheinarms, welcher meiner Meinung nach sehr nett anzusehen ist, da er offensichtlich überwiegend sich selbst überlassen wird.

Wenn man dem Deich folgt, landet man irgendwann (1500-2000 Meter) automatisch auf einem Hof, der einen zur Umkehr zwingt. Wer “Doppellaufen” hasst, sollte sich das sparen.  :wink:

Fotos von dem kleinen Abstecher gibt es dann im Teil 3 zu Xanten….

Xanten – Teil 1

Seitdem ich meine Leidenschaft für das Wandern entdeckt habe, war ich ja bisher nur in der Eifel unterwegs. Auch diesmal hatte ich vor, wieder 2-3 Etappen des Eifelsteigs zu erkunden, doch es kam auf Grund der Wetterprognosen anders.

Also warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?!? Schließlich wohnen wir am Niederrhein, welcher sich wirklich sehen lassen kann. Außerdem reden wir hier über plattes Land, was einen eher entspannten Wandertag verspricht. Beim googeln bin ich dann über einen verhältnismäßig kleinen Wanderrundweg bei Xanten gestolpert, der ohne Umwege nur knapp 12km misst. Das verspricht Entspannung, mit viel Zeit sich ohne Druck umzusehen. Um es vorweg zu nehmen…. Wer etwas mit Anspruch sucht, um sich ein wenig auszupowern, der sollte die Route entweder erweitern, oder sich doch nach was anderem umsehen.  :wink: Aber für einen absolut entspannten Wandertag, mit viel Zeit zum gucken, pausieren und Seele baumeln lassen, ist dieser Rundweg ideal.

Wer einen GPS-Empfänger / Smartphone besitzt, der GPX-Dateien lesen kann, findet hier die Wanderroute als Download. Ich habe mir den Track herunter geladen, und würde dies auch empfehlen, da es keine direkte Beschilderung gibt, und es speziell im Wald schwer fallen dürfte den richtigen Weg zu finden.

Start- und Zielpunkt der Route ist der Xantener Marktplatz, direkt vor dem Dom, welcher von aussen sehr imposant wirkt. Ich hätte gerne mal einen Blick ins innere geworfen, aber leider war er an diesem Tag wegen Dreharbeiten des WDR für Besucher gesperrt. Im Tordurchgang zum Dom findet sich eine Tafel, die auf den Jakobsweg hinweist.

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Von dort aus geht es quer über den Xantener Markt, vorbei an beeindruckenden Altbaufassaden und gemütlichen, kleinen Fachgeschäften, die zum stöbern verführen.

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Nach ca.15-20 Gehminuten läßt man das Altstadtflair hinter sich, und taucht in die Schönheit der Natur ein. Zunächst noch gespickt mit kleineren Häusern und einem wunderschönem Bauernhofhotel.

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Bald ist man aber völlig alleine unterwegs, durch herrliche Maisfelder….

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….bis die freien Felder und Äcker einen wunderschönen Fernblick über den Niederrhein freigeben.

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Nun laufen wir direkt in die Arme von Birten. Den Weg durch Birten, bis zum alten Rheinarm an der Bislicher Insel stelle ich dann im zweiten Teil vor.

 

Maaaaaaaahlzeit!

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Leid und Schmerz

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Wenn man mal genau drauf achtet…..

…..findet sich im “Pott” an vielen Stellen…..wie soll ich es nennen??? Ich sach mal “Montankunst”. Gerade die schäbbigen Altbauten, die über Jahre von der Industrie komplett unscheinbar im dunklen Kokerei-Einerlei getüncht wurden, bergen oftmals wahre Schätze. Manch eine Fassade zeigt Szenen aus dem harten Alltag eines Stahlkochers, oder wie hier sehr aufwändige Verglasung.

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